Chief Mighty Crumb – Silber bei der Kuchenmesse

Kuchenmesse Gabi Greindl Häuptling

Es war wieder an der Zeit für einen Wettbewerb. Nach meinem Erfolg mit dem Obelix voriges Jahr auf der Kuchenmesse hab ich ja gesagt „Na, ich weiß nicht, ob ich mir das noch mal antu!“ Und war dann richtig froh, dass die Messe in Wien im September genau zu dem Zeitpunkt war, als wir nach Canada geflogen sind, denn gejuckt hätts mich ja schon wieder.

Aber als dann im Dezember die Kategorien für den Wettbewerb in Wels da waren gabs kein Halten mehr. Wir scharrten alle schon in den Startlöchern. Die Tortenmädels wissen, wovon ich rede 😉

Ich wollte wieder eine 3D-Torte machen, weil mir das einfach am meisten liegt und ich das auch am liebsten mache. Und vor allem wollte ich mich diesmal auf eine Kategorie beschränken und nicht wie voriges Jahr zwei. Aber da hatte ich nicht mit dem Organisationsteam gerechnet, das die Kategorien diesmal geänder hat. „3D“ heißt jetzt „Geschnitzter Kuchen“ und hat ein paar Tücken.

Kriterien

Ja, genau, keine inneren Stützen, alles muss essbar sein. Also keine Gewindestange oder Ähnliches wie beim Obelix! So was Blödes aber auch, da kann man ja nur ganz „flache“ Sachen machen! So hab ich kurz überlegt, die Kategorie „Freestyle“ zu nehmen, denn da war alles erlaubt. Dann kam mir jedoch die Erkenntnis, dass sich das wahrscheinlich mehrere denken werden und sich viele  auf Freestyle werfen werden.

Das war der Moment, als sich mein Ehrgeiz lautstark zu Wort meldete. Und plötzlich war mir klar: ICH mache einen geschnitzten Kuchen ohne Stützen, und zwar einen, der so eigentlich nicht funktionieren kann, ohne Stütze. Aber ich schaff es trotzdem, dass er funktioniert. Das Motiv war schnell gefunden. Der Urlaub in Canada wirkte immer noch nach und in den letzten Monaten hab ich mich intensiv mit den „Native American Indians“ und  ihrer Geschichte beschäftigt, und so hab ich beschlossen, eine Büste eines Indianerhäuptlings zu machen, und zwar lebensgroß, mit Federschmuck.

Nachdem der Plan stand hab ich mich mal auf „Fact finding mission“ begeben und stundenlang recherchiert. Erst mal alte Originalbilder von Häuptlingen verschiedener Stämme, Bilder vom Federschmuck der Häuptlinge und zwar auch im Original, denn die, die sie heute bei Powwos tragen haben mit den Originalen nichts mehr zu tun.

Hier sind ein paar der Vorlagen, nach denen ich dann gearbeitet habe:

MightyCrumb_0001MightyCrumb_0003MightyCrumb_0005

Mit dem Schmuck hab ich mich auch schon bald beschäftigt und ein Collier aus farbigen Kugeln und Knochenstücken aus Fondant und Scheiben aus bunten Haribo „Kabeln“ gebastelt, indem ich die Teile auf Haribo „Cola Schnüre“ gefädelt hab, die lassen sich super verarbeiten.

Kuchenmesse_Indianer_0034

Um die Größe und Proportionen zu planen hab ich viele Skizzen vom menschlichen Kopf mit Bemaßung studiert. Die exakten Verhältnisse und Proportionen der einzelnen Teile im Gesicht auf eine Skizze gezeichnet und als Probe aufs Exempel meinen Mann dazu vermessen.

Kuchenmesse_Indianer_0006

Und auch noch nach „Betty-Manier“ ein paar Dinge auf das Board gestellt um eine Idee die Größe zu bekommen.

Kuchenmesse_Indianer_0001

Dann gings an die Planung des Aufbaus. Wie schaffe ich es, dass das Ding stabil wird? Ich entschied mich für eine innere Stütze aus Rice-Crispy-Masse, die ich mit Makkaroni verstärkt habe. Die wollte ich in einer Platte aus der gleichen Masse verankern, damit sie den Hals und Kopf stützt. Zwischendrin in Kinnhöhe wollte ich auch noch einmal so eine Platte einbauen, damit der Kopf mehr Stabilität bekommt. Das war der Plan.

Kuchenmesse_Indianer_0005

Am Ostermontag und am Dienstag danach hab ich neun Massen Yellow Cake gebacken

Kuchenmesse_Indianer_0007

und dann den Häuptling geschichtet

Kuchenmesse_Indianer_0009Kuchenmesse_Indianer_0010Kuchenmesse_Indianer_0011

nach einer Nacht Ruhe geschnitzt und eingestrichen

Kuchenmesse_Indianer_0012Kuchenmesse_Indianer_0013Kuchenmesse_Indianer_0014

Dann sollte er wieder eine Nacht ruhen. Hat er aber nicht gemacht der ungute Kerl, er hat sein Haupt zur Seite geneigt und wollte nicht stehen bleiben. Die Stange aus Rice-Crispy-Masse ist weich geworden und hat dem Gewicht des Kopfs nicht standgehalten. Ich vermute, dass der  gepoppte Amaranth schuld war, den ich dazu gegeben habe. Der ist zwar feiner als Kellogs Smacks, aber ich hab jetzt schon öfter gehört, dass die Masse damit nicht fest wird. Das hätte ich wohl vorher googeln sollen.

Kuchenmesse_Indianer_0015

So musste der Chief enthauptet werden und ich war frustriert. Ich verordnete mir eine Nacht Denkpause, denn ich war nahe dran aufzugeben. Das kanns aber nicht sein, oder? Hab ich doch grad vor einer Woche noch einer Freundin aus der Tortengruppe, die auch aufgeben wollte so gut zugeredet. „Aufgegeben wird ein Brief, und auch bei dem ist nicht sicher, ob er ankommt!“ Zu diesem Zeitpunkt begann ich zu ahnen, dass sich diese furchtbare Gefühlsachterbahn, die ich beim Obelix hatte wiederholen wird. Und dass ich machtlos bin dagegen, auch wenn ich weiß, was da grad passiert. Hilft einem überhaupt nix, man kann es nicht verhindern. Man kanns nur leichter nehmen.

Dass es gleich gesagt ist: Von da an gings los, täglich (manchmal mehrmals) wechselnd:

Mah, des wird sooooo super! – Mah, des wird überhaupt nix!

Ich schaff das nie, des geht si ned aus! – Des geht si locker aus, i moch jetzt Pause!

Is ja nicht so, dass wir das nicht vom Vorjahr kennen! Aber mein Ehrgeiz war wieder da und ich hatte einen neuen Plan. Der geköpfte Häuptling bekam am unteren Ende vom Hals eine Platte aus Kochschokolade eingelegt, mit Makkaronis nach unten abgestützt, darauf 3 Reiskekse für den Hals, dann noch eine Kochschokoladeplatte als Kinnstütze, innen verstärkt mit 3 ganz großen dicken Zuckerstangen. Dazu dann noch Makkaroni reingesteckt und mit Fondant ummantelt. Da wird nix mehr weich, dafür sorg ich.

Kuchenmesse_Indianer_0016Kuchenmesse_Indianer_0019Kuchenmesse_Indianer_0018

Jetzt hatte ich aber keinen Kuchen mehr, weil der Häuptling Bröselhaufen sich ja zerkrümelt hatte. Und weder Zeit noch Lust noch mal zu backen hatte ich auch. Also hab ich kurz entschlossen fertigen Marmorkuchen gekauft und dem Häuptling einen neuen Kopf verpasst. Das sollte sich allerdings später noch rächen, aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Aber fertig eingestrichen und mit einer Schicht Fondant eingedeckt ließ ich ihn wieder eine Nacht ruhen.

Kuchenmesse_Indianer_0021Kuchenmesse_Indianer_0022Kuchenmesse_Indianer_0023

Dann begann ich das Gesicht aufzubauen. Ich hab noch nie vorher ein lebensgroßes Gesicht modelliert. Eigentlich hab ich noch nie ein männliches Gesicht modelliert. Gearbeitet hab ich im Groben nach Theresa Crazy Sweets Tutorial für den Popeye, das ich halt auf Indianer abgewandelt hab. Für das Gesicht hab ich SweetArt Fondant und Modellierschokolade zu gleichen Teilen verknetet, das lässt sich super verarbeiten. Anfangs war er ganz schön spooky, ich sags euch

Kuchenmesse_Indianer_0025Kuchenmesse_Indianer_0026Kuchenmesse_Indianer_0027

Hinter der Büste an der Wand hatte ich immer meine Vorlagenbilder hängen. Ich hab nicht einen von denen nachgemacht sondern nur versucht, möglichst gut die indigenen Gesichtszüge hinzubekommen, da die doch sehr unterschiedlich zu den europäischen sind. Beim Aufbau des Gesichts hab ich ziemlich viel Masse gebraucht, und die hat dann den weichen Kopf aus gekauften Kuchen gleich mal nach unten und vorne gezogen. Wenn man die Bilder so nebeneinander ansieht merkt man, wie die Stirn immer länger wird. Das Gewicht des Gesichts hat auch nach vorne gezogen, weil am Hinterkopf noch nichts aufgebaut war. Und so bekam er dann mal für eine Nacht ein Stirnband umgebunden, in das ich hinten einen Sack Fondant gehängt hab und auch noch eine Halskrause damit der Kopf oben bleibt.

Kuchenmesse_Indianer_0028Kuchenmesse_Indianer_0029Kuchenmesse_Indianer_0030

Nachdem dann am Hinterkopf auch der Untergrund für die Haare drauf war wurde die ganze Büste schön langsam stabiler. Das Gesicht habe ich in mehreren Schichten und vielen Schattierungen so lange zu bearbeitet, bis die Haut richtig schön faltig und ledrig wurde.

Und gleichzeitig hab ich ihn auch angezogen. Erst das „Unterhemd“, dann eine bunte Borte.

Kuchenmesse_Indianer_0031Kuchenmesse_Indianer_0032Kuchenmesse_Indianer_0033

An dieser Borte hab ich zwei mal 4 Stunden geklebt. A bissi verrückt sind wir schon, oder?

MightyCrumb_0066.jpg

Als nächstes bekam er dann noch ein Oberkleid, mit grober Stoffstruktur natürlich

Kuchenmesse_Indianer_0036Kuchenmesse_Indianer_0037Kuchenmesse_Indianer_0038

Dann hab ich ihm richtig versoffene Augen gemacht und sein Stirnband aufgesetzt.

Kuchenmesse_Indianer_0035

Kuchenmesse_Indianer_0047Kuchenmesse_Indianer_0049

Das Board hab ich in Felsoptik eingekleidet und mit einer bunten Borte an der Kante versehen. Wer mich kennt weiß, dass ich ein ganz klein wenig zu Perfektionismus neige, vor allem wenn es um den harmonischen Gesamteindruck eines Objektes geht. Das fängt bei mir schon bei der Kleidung an. Schuhe und Handtasche müssen immer farblich zueinander und natürlich zum Outfit passen. Und da ich mich kleidungsmäßig nicht gerne in eine Richtung festlege ist auch die Zahl meiner Handtaschen und Schuhe *hüstel* vielfältig. Mein Mann sagt: „Viel zu viel!“ Und so haben wir z. B. einen Handtaschendeal: Für jede neue Handtasche, die ins Haus kommt muss eine alte das Haus verlassen. Ich habs trotzdem nie geschafft, unter 20 zu kommen und er wundert sich. Aber ich gestehe: Gelegentlich schummle ich eine an ihm vorbei 😉

Zurück zu meinem Chief: Das Board hat eine Stärke von 25 mm, der Felsboden aus Fondant trägt auch noch ein bisschen auf. Eine passende Borte mit indianischem Muster zu finden war gar nicht so leicht. Nachdem ich erfolglos sämtliche Nähzubehörläden in Linz abgeklappert bin ich hab schließlich drei verschiedene im Internet bestellt und wollte erst ganz zum Schluss entscheiden, welchesam besten passt.

Kuchenmesse_2016_Häuptling0145

Diese hier hab ich anfangs eigentlich ausgeschlossen, weil sie mir viel zu bunt erschien.

Kuchenmesse_2016_Häuptling0147

Schlussendlich hat sie aber perfekt gepasst.

Als ich sie aufkleben wollte musste ich feststellen, dass sie 5 mm zu schmal war und so die Kante nicht ganz abdeckte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Eine schnelle Lösung musste her. Da wenn man nicht einfallsreich ist! „Lösungsorientiert“ sagt mein Chef immer. Im Improvisieren bin ich Meister. Schnell mit schwarzem Permanent Edding die Kante rundherum bemalt und die Borte so aufgeklebt, dass sie an der oberen Kante abschließt. Die 5 mm schwarz am unteren Rand sieht man dann überhaupt nicht mehr. Das Band hab ich mit Alleskleber vollflächig aufgeklebt, an den Enden umgeschlagen und noch mit 2 kleinen Messingnägeln fixiert. Die kann man so platzieren, dass sie im Muster verschwinden und gar nicht zu sehen sind. Ja ich weiß, man kann Perfektionismus auch auf die Spitze treiben. Ich wollt euch nur mal ganz kurz an einem Beispiel zeigen, warum ich mich bei meinen Kreationen gern auch mal verzettle, weil ich so detailverliebt bin.
Aber nichts desto trotz ist auch die Borte um das Board bei einer Wettbewerbstorte wichtig, sie rundet den Gesamteindruck einfach noch ab. Ich hab einige Wettbewerbs-stücke gesehen, wo das Board nicht ordentlich eingedeckt war oder kein Band an der Kante war, oder sich das Band gelöst hat, weil sich das doppelseitige Klebeband in der Wärme gewellt hat. Ich finde das schade, weil sowas von der Torte ablenkt und den Gesamteindruck kaputt macht.

Jetzt fehlte nur noch der Federschmuck. Der hat mir in den Wochen davor viel mehr Schwierigkeiten gemacht als ursprünglich gedacht. Ich hab stundenlang herumprobiert, wie ich eine Feder ohne Drahtverstärkung ordentlich machen kann. Ein paar Prototypen waren nicht zufriedenstellend. Die verwendeten Spaghetti drückten sich erstens gelb durch das weiße Wafer Paper und brachen auch viel zu leicht ab. Der Flaum aus Zuckerwatte war zwar sehr nett, aber ich hab Gott sei Dank früh genug erfahren, dass die Zuckerwatte in der heißen Messhalle innerhalb von Minuten davon schmilz. Aber hübsch wärs gewesen.

Kuchenmesse_Indianer_0002Kuchenmesse_Indianer_0003

Zu guter Letzt hab ich Barilla Nr. 13 Bavette mit Gelfarbe von Americolor weiß bemalt, damit der Kiel nicht gelb durchscheint, wenn ich ihn in die Federn klebe. Ich sag ja, ein bissi bis ziemlich sehr verrückt muss man schon sein für so ein Hobby. Erzählen braucht man das außerhalb der Szene niemandem, dass man sich hinsetzt und einen Abend lang rohe Nudeln anmalt  😉 Einen weiteren Abend lang hab ich Federn ausgeschnitten und jeweils eine bemalte Nudel mit wenig Piping Gel zwischen 2 ausgeschnittene Federn aus Wafer Paper geklebt, über Nacht antrocknen lassen, dann biegt sich die Feder schön. Am nächsten Abend hab ich  4 Stunden mit der kleinen Schere die Zacken in die Federn geschnitten. Dann jede Feder einzeln ganz vorsichtig von hinten mit ganz wenig Wasser aus dem Parfumzerstäuber angesprüht, damit sich die Zacken grad ein bisschen biegen. Das ist echt Feinstarbeit. Ein bisschen zu viel, und das Wafer Paper löst sich auf. Ein bisschen zu wenig, und es biegt sich nicht genug. Nachsprühen ist nicht, denn dann wird sie sicher kaputt. Das Gemeine daran ist, dass das Wafer Paper nicht sofort reagiert, sondern man bei jeder Feder ein paar Minuten auf die Wirkung warten muss. Am nächsten Abend hab ich dann noch mal 4 Stunden lang die Zacken noch mal nachgeschnipselt. Aber schlussendlich hatte ich ca. 25 fertige Federn, ich hab extra viele gemacht, weil ich Reserve haben wollte. Ich wusste ja schon, wie filigran sie sind und wie leicht sie kaputt gehen.

MightyCrumb_0042

Das war am Mittwoch Abend, also einen Tag vor Aufbau. Da wusste ich noch nicht, wie ich die Farbe auf die Federn bringe. Nichts, was ich bis dahin versucht hatte hat funktioniert. Farbe trocken auftragen hat nicht genug gefärbt, Farbe feucht auftragen hat die Feder gleich kaputt gemacht, Farbe mit Schwamm auftupfen ließ sich nicht gut dosieren, Airbrush hab ich nicht … es war zum Verzweifeln. Dann kam doch noch Rettung, wieder von den Mädels aus der Tortengruppe. Da wusste eine, wen man noch fragen könnte, wie man Wafer Paper färben kann. Danke liebe Jenny für den Tipp, Puderfarben mit Kakaobutter anzurühren und mit einem weichen Pinsel aufzutragen. So hat es geklappt!
Noch schnell die Hülsen auf die Federn machen, aufkleben wollte ich den Federschmuck erst vor Ort. Ich wollt nicht riskieren, dass sie durch die Erschütterungen beim Transport womöglich kaputt gehen.

Kuchenmesse_Indianer_0044

Jetzt trat wieder mein Meister der Transportkiste in Aktion, der Häuptling samt Brett wiegt immerhin gute 20 kg. Mein persönlicher Superman hat ein extra Brett zugeschnitten, etwas größer als das Board und 2 Türgriffe von einer Schranktür dran geschraubt. So kann man den Häuptling drauf stellen und mit den Griffen bequem in die Kiste heben. In der Kiste wurde er dann mit Reststücken von Dämpfungsmatten gut verkeilt. Die Federn hab ich einzeln in Luftpolsterfolie gelegt, dazwischen immer einen Steg gelegt und geklammert, so dass sie nicht hin und her rutschen konnten.

Kuchenmesse_Indianer_0045Kuchenmesse_Indianer_0046

So haben wir ihn sicher nach Wels transportiert und ich hab vor Ort noch die Federn aufgeklebt. Und ich hab meinen persönlichen Superman heuer gar nicht angeschnauzt, ein Kaffee-Frappée hat er mir trotzdem geholt, während ich geklebt habe. Und dann stand er da in voller Pracht.

Diesmal hab ich die Zeiten mitgeschrieben: 55 Stunden ab Backen hab ich gearbeitet dran. Und noch mal gefühlte gleich viele Stunden mit Planung, Überlegung, Bilder- und Motivsuche, Berechnungen, Ausprobieren, Tüfteln, Einkaufen, und, und und verbracht.

MightyCrumb_0121

Jetzt hieß es 2 Tage Geduld haben, bis am Sonntag früh endlich die Wertung der Jury da war. JA! Geschafft, es gab Silber für mich und meinen Häuptling Mighty Crumb vom Stamm der Cakekau! Ich hab so eine Freude, ich glaub, ich hab noch tagelang gestrahlt. Es gab kein Gold in der Kategorie diesmal, aber es war knapp bei Dreien von uns, hieß es.

Kuchemesse Indianer Gabi Greindl

Heuer hab ich es auch geschafft, rechtzeitig zum Feedback mit den Juroren zu kommen. Ich hab ein tolles Feedback von Katerina und Valentina  bekommen, die Punkte, für die es Abzüge gab waren berechtigt, da kann ich nix dagegen halten. Aber beide haben mir versichert, dass er ganz toll war. Und für mich ist er sowieso der Größte!

Gabi Greindl Kuchenmesse Siegerehrung

Kuchenmesse Siegerehrung

Edit: Zur Messe selbst, meinen Eindrücken und vor allem den vielen anderen Teilnehmern und Gewinnern am Wettbewerb schreib ich in den nächsten Tagen noch einen eigenen Beitrag.

Advertisements

9 Kommentare zu “Chief Mighty Crumb – Silber bei der Kuchenmesse

  1. Super erzählt Gabi. Danke dass ich dir ein klitzekleinwenig mit Rat zur Seite stehen durfte. Er ist mir sehr ans Herz gewachsen
    So wie du. Chapeau zu Häuptling Mighty Crumb!

    Gefällt mir

    • Monika, ich sag noch mal Danke für deine Ratschläge und Tipps aus der Sicht der Künstlerin. Sie sind sehr wertvoll für mich. Und Danke für Mitleiden und Mitfiebern. Nächstes mal wenn wir uns sehen bleibt vielleicht mehr Zeit zum Tratschen.

      Gefällt mir

  2. Ich gratuliere dir zur Silbernen, Gabi! Die hast du dir wirklich mehr als verdient.
    Dein Bericht liest sich sehr spannend 🙂 ! Sooo viel Arbeit und Liebe zum Detail, ich bewundere das!
    Ich war heuer nicht bei der Messe, weil es sich zeitlich einfach nicht ausging. Aber nächstes Jahr möchte ich wieder dabei sein – da treffen wir uns dann auf einen Kaffee oder eine Torten-Besichtigungstour, was hältst du davon?
    Liebe Grüße aus Wels!
    Eva

    Gefällt mir

  3. Liebe Gabi, es ist einfach unglaublich, wieviel Arbeit, Mühe und Kreativität du in diese Sache gesteckt hast. Für ein Greenhorn wie mich ist das schon sehr spannend, den Werdegang so eines Kunstwerkes mitverfolgen zu können. Danke für die making-of Story 🙂 und herzliche Gratulation noch einmal.
    LG Marion

    Gefällt mir

    • Danke Marion, ich machs einfach so gerne und es ist ein richtig entspannender Ausgleich zum Job für mich. Ok, nicht beim Wettbewerb, aber sonst braucht meine Kreativität halt einen Kanal. Weißt eh, im blauen Turm und im blaun Wurm ist dafür kein Platz.

      Gefällt mir

Los, trau dich!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s