Müttergeburtstag die Erste

Februar ist bei uns Müttergeburtstag, da haben meine Mutter und meine Schwiegermutter kurz hintereinander Geburtstag. Heuer hat jede ein ganz persönliches Törtchen bekommen, so verschieden wie die beiden Frauen.

Inspiriert hat mich diesmal das Buch „Vintage Cakes“ von Zoe Clark

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Aber jetzt der Reihe nach, zuerst meine Mutter.

Schon als Kind hat es mich fasziniert, alte Fotos anzuschauen. Also „alt“ ist relativ, die Bilder waren damals ja grad ein paar Jahre alt in den Sixties. Im Lauf der Jahre schaut man sie immer wieder an, und S/W-Fotos mit Zackenrand im Format kleiner als 7x10cm waren dann im Zeitalter der Farbfotografie defintiv alt.
Die schönsten Bilder für mich waren die von meiner Mutter im Petticoat-Kleid beim Tanzen! Toupierte Haare, Perlenkette, schlanke Taille, weiter Rock mit vorblitzendem Petticoat. Wie hat mich das fasziniert! Vielleicht kommt daher mein Faible für Korsetts, wer weiß 😉

Und so war es natürlich klar, dass ich beim Schmökern in diesem Buch auf dieser Seite hängen geblieben bin.

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Keine Frage, das ist ihre Torte!  Mein bester Techniker hat auch wieder gebaut. Die einfache Holzbrett-Gewindestange-Kapaplatte-Kombination ist sehr vielseitg.
Das Holzbrett hab ich in Marmoroptik eingedeckt und die Gewindestange mit Holzstruktur für den Ständer verkleidet.

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Vom Aufbau hab ich leider keine Fotos, wieder mal vergessen. Ich hab Devils Chocolate Cake auf dem Blech gebacken, Kreise in unterschiedlichen Größen (beginnend mit 17cm, wie die Stützplatte innen) ausgeschnitten, gefüllt mit Schokoganache, gestapelt und dann in Form des Rocks geschnitzt und mit Ganache eingestrichen. Dann für den Petticoat unten eine Reihe Rüschen aus weißer Blütenpaste angeklebt, einen ausreichend großen Kreis aus rotem Fondant ausgeschnitten und von oben vorsichtig auf den Kuchen gelegt und die Falten für den Schwung in Form gelegt. Den Saum musste ich dann noch gerade schneiden, wie im richtigen Leben halt auch beim Schneidern.

Der Oberkörper ist aus SweetArt Fondant modelliert. Ich färbe die Hautfarbe immer selbst, die gekaufte Hautfarbe gefällt mir vom Farbton her nicht.

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Dann hab ich aus rotem Fondant noch ein Oberteil geschneidert, mit schwarzen Rändern verziert  und die Taille mit Gürtel mit Masche  geschnürt.

Neue Moulds für einfache Schleifen in verschiedenen Größen kamen auch zum Einsatz.

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Perlenkette umgelegt und los gehts zum 5-Uhr-Tee.

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Und die konnten tanzen, die Alten, ich sags euch, die würden heute jedem Dancing Star die Schau stehlen und das ohne Training und ohne Gage!

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Los, trau dich!

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