Meine Freundinnen – die Eva

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Mein Mann nennt meine Freundinnen und mich immer Fledermäuse. Und ein bissi hat er ja recht. Unser Fledermausnetzwerk vollbringt oft richtige logistische Meisterleistungen. Und die war am Wochenende von Nöten, denn die Eva hatte Geburtstag und ich wollte ihr unbedingt eine Torte machen. Eine gefräßge Katze war geplant.

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Die Eva wohnt aber in Wien und ich in Linz, und  meine Torten kann man schlecht mit der Post schicken. Und für persönliche Zustellung ist das halt doch ein wenig weit. Aber wie immer fand sich eine Lösung.

Mitbeteiligt an der Geschichte waren die Edda und die Conny.

Die Edda lebt in Salzburg, und die Conny seit kurzem im Wien, und wie der Zufall so spielt hat die Conny just an diesem Wochenende die Edda in Salzburg besucht, mit dem Zug. Also hab ich die gefräßige Katze  gut verpackt und hab sie zum Bahnhof in Linz gebracht, wo ich sie der Conny schnaufend zum Weitertransport übergeben hab.  Details dazu erspar ich euch, ich sag nur eines: Wenn man den Linzer Bahnhof betritt und die Durchsage hört, dass der Zug gerade auf Gleis 7 einfährt, und man noch dazu weiß, dass er nur 2 Minuten Aufenthalt hat dann ist das echt knapp! Und im Sprint mit so einer großen IKEA-Tasche mit einer Tortenschachtel drin durch den Gang und die Stiege zum Bahnsteig rauf …. da schnauft man nachher noch eine Zeitlang! Also ich halt!

Aber wir haben es geschafft, mit Hilfe einer weiteren Freundin hat die Conny einen 10 Minuten-Slot vor der Mittagspause erwischt, um die gefräßige Katze zu übergeben, und die Meldung

„Der Adler … ähm die Katze …. ist gelandet“

kam per SMS.

Happy Birthday Eva!

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Und so ist sie entstanden, die gefräßige Katze.

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9 Kommentare zu “Meine Freundinnen – die Eva

  1. Die Torte schaut super aus – gekostet wird sie erst nächstes Wochenende, sie liegt jetzt auf Eis. Bin aber sicher, sie schmeckt auch genauso gut.
    Und ich weiß gar nicht, was mich mit mehr Ehrfurcht erfüllt – die schon gewohnte künstlerische Qualität oder die organisatorische Meisterleistung bei der Zustellung. Und ich hab NICHTS geahnt – ich hab die Schachtel aufgemacht und erst als die letzte Lage Seidenpapier weg war, bin ich draufgekommen, was da grad bei mir gelandet ist.
    Danke Gabi! Und danke Edda, Conny, Margit und Doris für euren Part in diesem Husarenstück!
    Ich hab so eine Freude damit. Die Katze wird natürlich nicht mitgegessen und bekommt einen Vitrinenplatz.

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  2. Also ich hab dazu nicht viel getan – außer mich mitzufreuen und wieder mal dankbar zu sein, dass ich so viele Freundinnen habe, die sich umeinander kümmern, sich sorgen, sich freuen und auch Freude bereiten. Das ist eine richtig schöne Torte geworden – und bleibt sicher gut in Erinnerung.

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